20 Dinge, die man beim Campen nicht vergessen sollte

Das erste Mal Camping und einem wird schnell klar, dieser Urlaub wird anders. Und dieses „anders“ fängt schon beim Packen an. Und damit wir uns auch auf der Hinfahrt nicht noch 100 mal fragen müssen ob wir auch an alles „wichtige“ gedacht haben, hier die Top 20 der Dinge, die man beim Campen nicht vergessen sollte. 

1. Gaskocher 

Denn auch wenn die meisten Campingplätze Strom haben, so kann es doch mal passieren, dass man für ein paar Nächte auf einen Platz ohne Strom ausweichen muss (weil man z.B. einen Zwischenstopp einlegt, oder nicht im Voraus gebucht hat). Zumal ist die Stromabrechnung von Land zu Land unterschiedlich und kostet in manchen Ländern ein Heidengeld. UND selbst wenn man alles bedacht hat, so kann es auch auf einem Campingplatz einen Stromausfall geben, oder man bringt eben ausversehen die Sicherung dazu, rauszufliegen (wahlweise durch das gleichzeitige Benutzen mehrerer Elektrogeräte gleichzeitig). Alles in allem, nichts spiegelt das Camping-Feeling so gut wieder, wie wenn man sich morgens seinen Kaffee auf dem Gaskocher zubereitet

2. Feuerzeug

Ohne das Feuerzeug wird das Benutzen des Gaskochers etwas schwierig. Ebenso, wie das Anzünden der Kerzen. Außerdem hilft das Feuerzeug auch jedem der keinen Survivalkurs gemacht hat, beim Feuermachen in der Natur.

 

3. Isomatten

Ein Muss, bei jeder Art zu Campen. Denn selbst in einem Camper kann es nachts ganz schön Kalt werden und eine Isomatte lässt sich super leicht umfunktionieren und zum Beispiel als Kälteschutz an der Scheibe nutzen. Andernfalls nutzen wir die Isomatten immer unter unseren anderen Matten, damit die Kälte nicht so leicht von unten kommt & man nicht jeden Ast durch den Zeltboden spürt. Je nach Qualität und Platz, eignen sich Isomatten sonst auch super als Schlafplatz.

 

4. Schlafsack

Hier gilt das Selbe wie bei der Isomatte, man möchte weder frieren nachts noch möchte man eventuelle Krabbelfiecher bemerken, wie sie sich nachts mit unter die Decke kuscheln.

 

5. Outdoorkleidung nach Bedarf

Je nach Urlaubsort und Jahreszeit, sollte man hier drauf natürlich gesondert Wert legen, denn ohne Regenjacke macht ein Urlaub in einer Regenregion keinen Spaß und ohne Bikini macht ein Sommerurlaub am Strand wohl kaum einen Sinn. Doch nirgendwo ist eine funktionale Outdoorkleidung (die bitte auch immer bequem ist) so wichtig wie beim Campen. Macht euch mit dem Zwiebelprinzip vertraut, verinnerlicht es, denn es wird euer bester Freund werden. Je nach den Temperaturen in dem Zielland eurer Wahl solltet ihr immer dabei haben: festes Schuhwerk (bestenfalls Wanderschuhe), Regen-, Fleece- & Softshelljacke, Funktionsunterwäsche (in kälteren Regionen), Badesachen und die passenden Kopfbedeckungen (Kappe, Sonnenhut, Mütze, Stirnband...).

6. Wasserflasche

Auch bei fließendem Wasser im Camper oder am Zeltplatz, Wasserflaschen sind ein Muss für sämtliche Touren und in JEGLICHEN anderen Situationen. Gerade in der Natur ist es wichtig auf seinen Flüssigkeitshaushalt zu achten, denn oftmals ist die nächste Stadt oder Wasserquelle mit einem Fußmarsch verbunden.

 

7. Taschenlampe

Ob für Campingplätze mit und ohne Strom oder fürs Wildcampen, der Nutzen einer Taschenlampe ist nicht abzustreiten und sei es nur, dass man in der hintersten Ecke vom Zelt Abends seine Socken sucht.

 

8. Kerzen

einfach unverzichtbar. Sie geben dem ganzen Campingflow nicht nur die richtige Abendstimmung, nein sie sind auch der perfekte Helfer wenn man Strom sparen  will, oder gar keinen Strom hat UND wenn die Batterien der Lampen leer sind (was uns jeden Urlaub passiert, daher vertrauen wir zu 99,9% auf die Kerzen als Lichtspender, vom der Stimmung die sie verbreiten mal abgesehen).

 

9. Taschenmesser

IMMER; JEDERZEIT; ÜBERALL und für ALLES

 

10. Reiseapotheke/ Erste Hilfe Set

Auch wenn es kein schöner Gedanke vor dem Urlaub ist, jeder kann spontan im Urlaub krank werden, von einem Tier gestochen werden, sich schneiden, von einer Zecke gebissen werden, sich eine Blase laufen oder einfach nur Kopfschmerzen vom Wein des Vorabends haben.

 

11. wichtige Dokumente

hierzu zählen natürlich all jene Dokumente, die man sowieso verpflichtet ist zu besitzen und nach Bedarf vorzuzeigen sprich der Personalausweis, Führerschein und je nach Campingziel auch den Reisepass. Desweiteren empfiehlt es sich immer eine EC sowie Kreditkarte sowie die Gesundheitskarte für Notfälle dabei zu haben. Impfausweis, Landkarten und Campingführer , eventuelle Studentenausweise sind zusätzlich nützlich jedoch nicht immer von Nöten.

 

12. Bargeld

In sämtlichen Währungen der Länder die besucht werden. Natürlich zu jeder Zeit sinnvoll und nicht nur für die Nahrungsbeschaffung wichtig. Denn glaubt mir, es ist ein ganz blödes Gefühl wenn man kein Bargeld hat und sowohl das EC-Gerät im Supermarkt als auch bei der Pizzeria am Campingplatz kaputt ist. Gott sei dank hatten wir noch eine Dose Linsensuppe für den Notfall dabei. Oder wenn man kurz vor Einem Sonnenstich ist, nichts dabei hat was man sich auf den Kopf tun kann, kein Geschäft in Sicht ist und man sich vom Touristensrandverkäufer noch schnell eine Kappe kaufen muss. Außerdem einfach nur ärgerlich, wenn man bei einer längeren Wanderung an einem kleinen Bauernlädle vorbeikommt und sich einfach nicht die hofeigene Marmelade oder den kleinen süßen Kuhanhänger kaufen kann, den man so gerne haben möchte.

 

13. Klebeband/ Kabelbinder

Die Zeltstange ist durchgebrochen? Nähte sind undicht und dir fällt einfach nichts ein wie man die Taschenlampe in der Mitte von der Zeltdecke aufhängen könnte? Ich liebe Panzertape und würde es in keinem Campingurlaub missen wollen. Dasselbe gilt natürlich auch für Kabelbinder, mit nichts lässt sich leichter Ordnung schaffen oder etwas an Stellen befestigen wo es eigentlich nichts zum befestigen gibt.

14. Kamera

Nicht lebensnotwendig aber für mich definitiv ein Muss um all die schönen Momente festzuhalten.

 

15. Müllbeutel

Ein Must-Have, was gerade in der heutigen Zeit keine weitere Erklärung bedarf. Gerade beim Campen, sollte jeder hinter sich aufräumen und seinen eigenen Müll wieder mit nehmen. Wer dabei so nett ist und den Müll von anderen (die nicht so nett waren) mitzunehmen - umso besser.

 

16. Handtücher

Wie sonst soll man nach dem Duschen oder nach dem Regen wieder trocken werden? Eignen sich ansonsten auch (je nach Größe versteht sich) hervorragend als zusätzliche Decke.

 

17. Schreibzeug

Wenn die Technik streikt, der Akku alle ist oder man einfach nochmal das ganz altmodische Gefühl haben möchte einen Stift in der Hand zu halten. Außerdem kommt es schon mal vor, dass man etwas markieren möchte oder muss und das gestaltet sich mit dem Handy sicher als etwas schwierig. Ansonsten noch eine ganz einfältige Idee, was man nur mit Schreibzeug anfangen könnte: Postkarten oder Reisetagebücher schreiben, so freuen sich nicht nur die zuhause gebliebenen Verwandten und Freunde, sondern auch man selbst wenn man zurück zu Hause nochmal ein bisschen von der Urlaubsstimmung zurückholen möchte. 

 

18. Liste mit Notfall-Nummern

Gehört zu den Dinge die Mama mir früher immer eingetrichtert hat, dann wurde sie nett belächelt und die geschriebene Liste wurde heimlich wieder ausgepackt - wie uncool ist das denn bitte?! Spätestens seit ich mit leerem Akku da stand und meine Mitreisenden in der Stadt verloren hatte, liebe ich diese Listen. Je nach Urlaubsland werden sie dann noch um die passenden Notrufnummern oder auch mal den Seehundnotdienst erweitert, denn man weiß ja nie was kommt.

 

19. Desinfektionsmittel

Sowohl für den medizinischen Bereich als auch für Waschhäuser oder Ähnliches. Wenn ich Flecken sehe, die ich nicht zuordnen kann ist das Desinfektionsmittel mein bester Freund.

 

20. Sonnencreme/ Sonnenbrille

Ich glaube ich erinnere mich an keinen Urlaub, wo diese zwei Dinge nicht von Nöten waren. Frühling, Sommer, Herbst, Winter...und da ich noch nicht zur Polarnacht am Südpol war, kann ich getrost sagen...gerade wenn man viel an der Natur und an der frischen Luft ist, sollte man stets Sonnencreme dabei haben um die Haut zu schonen.

 

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