Mindfulness - Warum Achtsamkeit so wichtig ist

 

 

 

 

 

Wie uns Achtsamkeit zu einem zufriedeneren Alltag verhilft und wie uns bremsen in einem Zeitalter der Schnelllebigkeit weiter bringt.

 

 

 

 

 

 

 

Wir leben in einem Zeitalter, wo scheinbar niemand mehr Zeit hat. Wer hat denn da schon noch Zeit, mit offenen Augen und einem offenen Geist durch die Welt zu  gehen und diese mit all ihren Farben aktiv wahrzunehmen und zu bewundern.

Wir hängen mit dem Kopf meistens noch in der Vergangenheit fest oder malen uns die Zukunft aus. Im hier und jetzt leben, das können wir wann anders machen. Irgendwann, wenn der Job weniger stressig ist, wenn die Wohnung sauber und das Geld an den Bäumen wächst. Hoffnung. Da ist er wieder, der kleine Hoffnungsschimmer, dass es doch irgendwann besser laufen wird als jetzt. Fakt ist also, unsere Schnelllebigkeit braucht ganz dringend Entschleunigung.

 

Zufriedenheit durch Achtsamkeit

Achtsamkeit dreht sich genau darum. Im hier und jetzt zu stehen ohne den Moment zu bewerten. Auf die Bremse zu treten, einmal anzuhalten, durchzuatmen und den Moment so zu genießen wie er ist.

Achtsamkeit verspricht eine gewisse Zufriedenheit im Leben. Freude am hier und jetzt. Sich einfach mal an den kleinen Dingen im Leben erfreuen, statt im Kopf schon die Einkaufsliste oder die To-Do für den nächsten Tag zu schreiben. Achtsamkeit entschleunigt unser Leben und mindert den Stress. Wir sind offen für Phantasien, Gedanken, Sinneserfahrungen und alles was um uns herum vorgeht, mit dem Ziel uns vollkommen darauf einzulassen und ganz bei dem zu sein was wir gerade erleben und tun.

 

Achtsamkeit als Grundhaltung

Viele setzen nun Achtsamkeit gleich mit Meditation. Doch nicht jeder muss zwingend meditieren um achtsam zu sein. Achtsamkeit ist eine Grundhaltung. Und diese Grundhaltung lässt sich lernen.

 

Auch du kannst Achtsamkeit lernen

Natürlich kann man Achtsamkeit durch beispielsweise 30 Minuten tägliches  Meditieren, Atemübungen oder Yoga ausüben, dies erfordert jedoch meist viel Disziplin im Alltag. Deswegen bevorzuge ich diese 5 simplen Ideen um Achtsamkeit im Alltag zu integrieren:

 

·         Du duscht morgens früh? Perfekt, konzentriere dich unter der Dusche doch einfach mal auf das warme (oder auch kalte) Wasser, was auf dich herab fällt und versuche es mit all deinen Sinnen wahrzunehmen. Definitiv besser, als im Kopf schon das nächste Meeting durchzugehen.

·         Yummy, wie heißt das Sprichwort doch gleich? Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Dann fokussiere dich einfach voll und ganz auf den Geschmack des Essens. Kaue bewusst und nehme die Mahlzeit mit all deinen Geschmackssinnen in dir auf.

·         Einfach mal einen anderen Weg zur Arbeit nehmen, eine Strecke die du vielleicht noch nicht kennst. Beobachte deine Umwelt und gehe vielleicht auch mal zu Fuß. Vielleicht entdeckst du ja ein paar Eichhörnchen, oder etwas anderes was dir besonders gefällt. Dafür lohnt es sich auch, etwas früher aufzustehen.

·         Innehalten. Egal wo du grad bist, ob bei der Arbeit oder Zuhause. Nimm dir eine Minute Zeit und nehme eine bequeme Position ein. Konzentriere dich nur auf dich selbst. Spüre deinen Atem und nehme deinen Körper bewusst wahr. Schau was passiert und beobachte deine Gefühle, aber bewerte diese nicht.

·         Ein klarer Tagesabschluss. Nimm dir kurz vor dem Schlafengehen noch einmal einen Moment für dich. Was hat dich heute bewegt und für was oder wen bist du dankbar? Konzentriere dich 30 Sekunden auf die schönen Dinge deines Tages. Eine gute Hilfe zum Entspannen und um den Tag mit positiven Gedanken zu beenden.

 

Seht ihr...gar nicht so schwer, seinen Alltag etwas achtsamer zu gestalten und sich auch mal bewusst ein bisschen Zeit für sich selbst und seine Umwelt zu nehmen. Denn so kannst auch du es schaffen, täglich ein bisschen zur Ruhe zu kommen, bewusster zu leben und das Hier und Jetzt achtsam wahrzunehmen. Stress reduzieren durch kleine Achtsamkeitsübungen im Alltag und so mehr Zufriedenheit erlangen.

Kommentar schreiben

Kommentare: 3
  • #1

    Tobi (Freitag, 29 März 2019 00:06)

    Das zu lesen zähle ich jetzt zu den positiven Dingen meines Tages. Schön geschrieben.
    Super! Weiter so!

  • #2

    Jenny (Freitag, 29 März 2019 18:15)

    Ich hätte nicht gedacht, dass es so einfach sein kann, Achtsamkeit in seinen Alltag zu integrieren.
    Ich probiere es gleich morgen aus.
    Sehr fesselnd geschrieben.
    Danke �

  • #3

    Emmanuel (Sonntag, 31 März 2019 16:41)

    Felicidades por el blog, logre traducir algunas cosas y creo que serian de utilidad para poder aplicarlas a diario y no vivir con el estrés en los hombros cada día